Zürcher Südkurve
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NÜT CHAN OIS TRÄNNE

Die Zürcher Südkurve wird bei den kommenden Spielen des FCZ im Letzigrund nicht in Erscheinung treten. Die Gründe dafür sind bekannt: Die vorgesehenen Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im Stadion – Registrierung, Gästefanausschluss und dergleichen – bringen eine Kontrolle und Trennung der Fussballfans mit sich. Unter diesen Bedingungen ist es für uns klar, dass wir als Kurve, die von emotionalen gemeinsamen Momenten lebt, draussen bleiben. Wir kehren dann zurück, wenn es im Stadion wieder um Fussball statt um Hygienemassnahmen geht.

Draussen bleiben heisst aber nicht abseitsstehen, im Gegenteil. Es ist eine Situation, in der wir erst recht gemeinsam gefordert sind, neue Wege zu finden, durch die wir den FCZ unterstützen können – nun halt vorübergehend von ausserhalb des Stadions. Im Attika (Hohlstrasse 452) wird am Freitagabend vor jedem Spieltag informiert, wann Aktivitäten zur Unterstützung des FCZ geplant sind. Das Attika ist auch der Ort, um Köpfe zusammenzustecken und um Ideen und Meinungen auszutauschen. Kommt vorbei, sprecht die bekannten Gesichter an und bringt euch ein!

Ein weiterer wichtiger Punkt, um den FCZ in dieser Zeit zu unterstützen, sind die Saisonkarten. Unabhängig davon, wie sich die Pandemie weiterentwickelt und ob die Bewilligungen für Grossveranstaltungen wie Fussballspiele beibehalten werden, garantieren die Saisonkartenverkäufe einen Teil des Budgets unseres Vereins, Virus hin oder her. Darüber hinaus sind sie ein Bekenntnis zum Verein, denn wer eine Saisonkarte kauft, wird zugleich Vereinsmitglied. Darum rufen wir alle FCZler und FCZlerinnen auf, eine Saisonkarte zu erwerben! Egal ob auf der Tribüne oder in der Kurve: Wer den FCZ im Herzen trägt, hat eine Saisonkarte.

GMEINSAM UNUFHALTSAM

Mit Publikum, aber ohne Kurve!

Ab dem 1. Oktober 2020 sind Fussballspiele mit mehr als 1'000 Zuschauerinnen und Zuschauern unter strengen Auflagen wieder erlaubt. Dazu gehören Sitz- und Maskenpflicht, begrenzte Auslastung der Stadien, personalisierte Sitzplätze beziehungsweise Stadionbesuche, die Aufhebung von Stehplätzen oder das Verbot von Gästefans.

Die grossen Schweizer Fanszenen haben gemeinsam beschlossen, unter diesen Voraussetzungen bis auf Weiteres nicht im Stadion in Erscheinung zu treten. Der Besuch von Fussballspielen bedeutet für uns Emotionen und Leidenschaft, lautstarken Support der Mannschaft, gemeinsame Reisen an Auswärtsspiele, sozialer Treffpunkt und vieles mehr. All dies ist unter den getroffenen Massnahmen nicht ansatzweise möglich, da sie diese Momente unterbinden. Darum bleiben wir den Stadien als organisierte Fankurven fern und kehren erst dann zurück, wenn dort wieder der Fussball anstatt das Virus den Takt vorgibt.

Die genannten Massnahmen wurden allesamt zur Bekämpfung der Corona-Pandemie getroffen. Wir werden sie entschieden bekämpfen, sollten sie von dieser Zielsetzung entkoppelt und schleichend in Repressionsinstrumente überführt werden. Sowohl Behörden als auch Politik tun gut daran, die aktuelle Situation nicht zu missbrauchen – im Rahmen des Fussballs aber auch ganz generell – wenn sie auch künftig in ähnlichen Lagen auf eine Akzeptanz für getroffene Massnahmen zählen möchten.

Freitag: Infos zum Saisonstart im Attika

Kommenden Samstag beginnt die Saison der Nati A. In einigen Wochen sollen dann - unter strengen Bedingungen - Zuschauer im Stadion wieder möglich sein. Dazu, was das für uns als Kurve heisst, findet diesen Freitag (18.9.) im Attika eine Infoveranstaltung statt. Kommt vorbei, sagt's allen aus der Kurve weiter!

Türöffnung 19:00
Start 20:00

Gmeinsam unufhaltsam

Attika ab Freitag, 21. August wieder regulär geöffnet

Nach einer kurzen Sommerpause öffnet das Attika ab dem Freitag, 21. August wieder regulär seine Tore!

Zutritt nur für Vereinsmitglieder: Die Mitgliedschaft für die Saison 20/21 kann für 20.- vor Ort gelöst werden.

Bis bald an der Bar...

Träffpünkt für die gmeinsame Geischterspiel!

Gmeinsami Geischterspiel

Trotz Geisterspielen soll das Leben als FCZ-Fan nicht stillstehen. Auch wenn uns der Stadionbesuch verwehrt bleibt, treffen wir uns und verfolgen unseren FCZ gemeinsam in den Stuben unserer Stadt. In den unten aufgeführten Bars, Cafés und Restaurants können die Spiele im FCZ-Kreis geschaut werden. Bitte beachtet, dass es je nach Lokal unterschiedliche Corona-Bedingungen geben kann.

Attika, Hohlstrasse 452 (nur für Vereinsmitglieder, Mitgliedschaft für 20/21 beim Eingang für 20 Stutz, Freitag jeweils geschlossen)
After Dark, Ankerstrasse 119 (am 1. & 4. Juli geschlossen)
Belmondo, Röschibachstrasse 75
Calvados, Idaplatz 4 (nur mit Reservation)
Compañero, Kanzleiareal (nur bei gutem Wetter)
Falks Sportbar, Ifangstrasse 12, 8603 Schwerzenbach
Restaurant Hardhof, Badenerstrasse 344 (auf Anfrage)
Hirschen, Brauerstrasse 80
Kaiser Franz, Rolandstrasse 22 (Reservation möglich)
Kon-tiki, Niederdorfstrasse 24 (im Fumoir)
Marsbar, Neufrankengasse 15
MCGee's Pub, Birmensdorferstrasse 83
Monti's Kiosk, Birmensdorferstrasse 486
Nullvier Zürich, Eglistrasse 2
Piccolo Giardino, Schöneggplatz 9
Strauss, Langstrasse 132
St. Josephs Pub, Fabrikstrasse 23 (sonntags geschlossen)
Yalla Habibi 2, Birmensdorferstrasse 191 (Reservation möglich)
Zipi, Agnesstrasse 25

Ist dein (Lieblings-)Lokal noch nicht aufgeführt, dann wende dich an igang3@suedkurve.ch dann wird die Liste aufdatiert.

Allne FCZler witersäge!

Bis bald

Zürcher Südkurve

Spiel für Geischter, ohni Seel

Die Liga hat entschieden: Die Fussballsaison geht – nach einem dreimonatigen Unterbruch – weiter.  Sie findet unter Bedingungen statt, die sonst zur Bestrafung von Vereinen vorgesehen sind, nämlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Geisterspiele, die uns nun wohlfeil verkauft werden sollen, als beste der allesamt nicht sonderlich guten Optionen, die der Liga in Zusammenhang mit dem Virus offenstehen würden.

Wir anerkennen die Haltung der Liga (und des FCZ) in dieser Frage, sind aber anderer Meinung. Die Haltung, es müsse um jeden Preis weitergehen, teilen wir nicht. Denn der hauptsächliche Grund dafür, dass es in dieser Form weitergeht, sind die TV-Verträge, die in der Entscheidung der Liga alle anderen Überlegungen überragen. Die gesellschaftlichen Überlegungen etwa, was es für ein Signal aussendet, wenn die Liga die Fortführung ihrer Saison für derart zentral befindet, während weiterhin ringsum Menschen vor gravierenden medizinischen und wirtschaftlichen Herausforderungen stehen. Oder die finanziellen Bedenken der kleineren Vereine in der obersten Liga, für die Geisterspiele ein Verlustgeschäft sind, welche ihre bereits prekäre Lage weiter verschärfen werden. Schliesslich sportliche Überlegungen: Was ist die Tabelle am Ende einer solchen Saison eigentlich wert, die von einem derart langen Unterbruch gekennzeichnet ist? Was geschieht, wenn ein Spieler erkrankt und dessen Mannschaft in Quarantäne muss?

All diese Aspekte tragen offenkundig wenig Gewicht in der Entscheidung der Liga, während die TV-Verträge und die damit verbundenen Einnahmen zentral sind. Für uns zeigt dies ein weiteres Mal auf, dass sich unsere Vorstellung des Fussballs nicht mit jener deckt, die in Bern bei der Liga, in Nyon bei der Uefa oder am Zürichberg bei der Fifa vorherrscht. Ihre Vision, in der Fussball hauptsächlich Geschäft ist, ist mitunter dafür verantwortlich, dass die Vereine heute derart vom Fernsehen abhängig sind und sich dadurch jetzt zu dieser Entscheidung genötigt sehen.

Die Reduktion des gesamten Anlasses eines Fussballspiels mit all seinen sozialen Elementen auf ein Spiel unter Testspielbedingungen, in welchem Zuschauer höchstens auf Karton oder ab Band vertreten sind, machen wir nicht mit. Es sind der Austausch mit anderen, die gemeinsame Erfahrung vor Ort, die Geschichten, die vor, während und nach Spielen geschrieben werden, die den Fussball zu einem gesellschaftlichen Phänomen machen. Ohne diese, dazu verdonnert vereinzelt als Konsumenten vor dem Fernseher sitzend die Spiele der eigenen Mannschaft zu verfolgen, entfällt der Zauber dessen, was Fussball ausmacht.

Die geplanten Geisterspiele dieser Saison werden seelenlose Veranstaltungen sein, die ohne uns stattfinden. Wir werden sie weder unterstützen, noch in irgendeiner Form aufwerten.

Zürcher Südkurve

I schlächte Ziite um so meh!

Mit unserem FCZ haben wir schon vieles erlebt. Unglaubliche Meistertitel, unvergessliche Europacupreisen, nervenaufreibende Ab- und Aufstiege. Immer standen wir Fans an der Seite unseres Vereins. In der Krise von heute gilt es, keinen Fussbreit von diesem Prinzip abzuweichen.

Mit dem Saisonunterbruch seit Ende Februar ist der FCZ finanziell in Turbulenzen geraten. Unsere Mannschaft ging mit gutem Beispiel voran und akzeptierte einstimmig einen Lohndeckel für die Monate der Quarantäne, in denen keine Trainings und keine Spiele stattfanden. Das ist kein selbstverständlicher Zug, wie andere Mannschaften bewiesen haben. Er zeigt, dass in unserer Mannschaft Charakter steckt. Dafür gebührt den Spielern ein Dank.

Nun sind wir Fans an der Reihe. Wir Fans, die den Verein in jedem Spiel vor Ort im Letzigrund unterstützen. Von der Westtribüne, der Osttribüne und der Kurve aus. Denn die Einnahmen aus dem Saisonkartenverkauf sind jeweils ein wesentlicher Bestandteil der finanziellen Planung des FCZ für die nächste Saison. Fallen diese weg, lässt sich das kommende Jahr kurzfristig kaum aufgleisen.

Jetzt erscht rächt: Saisoncharte chaufe!

Da kommen also wir ins Spiel, die SaisonkarteninhaberInnen von heute und morgen. Ab heute besteht auf www.fcz.ch/solidaritaet die Möglichkeit, für die kommende Saison eine neue Karte zu lösen (Option Verlängerung oder Anpfiff wählen). Wir wollen früh die Saisonkarten lösen und verzichten auf allfällige Rückerstattungen, damit der Verein ungeachtet dessen, was kommen mag, die nächste Saison planen kann.

Unser Verein braucht uns jetzt. Die Saisonkarte ist ein Bekenntnis zum Verein, die Mitgliedschaft im FCZ ist an sie gekoppelt. Sie ist eine Selbstverständlichkeit für alle, die den FCZ im Herzen tragen. Einzeln sind die Saisonkartenkäufe kleine Schritte, gemeinsam entfalten sie eine grosse Wirkung: Egal was passiert – wir stehen zum FCZ.

Gmeinsam unufhaltsam!
Zürcher Südkurve