ZÜRCHER SÜDKURVE
Infos Auswärtsfahrt: Thun – FCZ am 11.09.2010
Treffpunkt 14:30 Uhr HB

Fahrplan Samstag 11.09.10 nach Thun

Ab Zürich HB 14.53 Uhr Gleis 51
An Thun 16.18 Uhr

Ab Thun 20.25 Uhr
An Zürich HB 22.11 Uhr


Tickets werden am Freitag ab 19 Uhr im Studio Wellness verkauft.

ACHTUNG ohne Mitgliederausweis wird der Zutritt verweigert.
Anmeldungen unter: http://www.suedkurve.ch/index.php?navid=96

Wir verkaufen nur ein kleines Ticketkontingent im Wellness.
Die restlichen Tickets können an den normalen Verkaufsstellen oder am Spieltag in Thun gekauft werden.


Weitere Informationen zu den Extrazügen...
 
Treffen zum Thema STEHPLÄTZE im Wellness diesen Freitag!
"Mir schrubed witer a eusne Stehplätz“


Die Aktion vom Samstag 28.08 hat viel Staub aufgewirbelt und neuen Schwung in die Frage nach Stehplätzen gebracht. Nun gilt es diesen Schwung zu nützen und vorwärts zu kommen. Der nächste Schritt wird diesen Freitag im Plenum besprochen. Es gilt, zusammen Ideen zu bündeln für die angelaufene Spendenaktion und deren Umsetzung zu koordinieren. Bevor die Köpfe zusammengesteckt werden, wird vorher noch über die Hintergründe der vergangenen turbulenten Woche informiert.

Eingeladen ist jeder Befürworter der Stehplätze, der Mitglied im Studio Wellness ist, oder dies per Antrag werden will (http://www.suedkurve.ch/index.php?navid=96)


Kommt zahlreich!

Wo: Studio Wellness, Aemtlerstrasse 96 a
Wann: Freitag, 3. Sept. 2010, 19 Uhr Türöffnung, 22:15 Uhr Diskussionsanfang


 
Der nächste Schritt in der Stehplatzfrage / Spendenaktion läuft!
Nach Absprache mit dem Verein und dem Stadionmanagement haben wir uns entschieden, die von uns am Samstag entfernten Sitze im Verlaufe dieser Woche wieder zu montieren

BildBereits bei der Planung unserer Aktion stand für uns fest, dass am Ende nicht der FCZ der Leidtragende sein darf, an dem die Kosten hängen bleiben. Aufgrund des am 11.9 stattfindenden U2-Konzerts war uns auch von Anfang an bewusst, dass die Südkurve nicht auf Dauer stuhlfrei sein wird.

Die Aktion werten wir dennoch als Erfolg. Unser Anliegen muss nach Jahren des Vertröstet-Werdens und der ergebnislosen Hinterzimmersitzungen von den Verantwortlichen wieder ernsthaft und öffentlich diskutiert werden.

Wie aus zahlreichen Statements des Stadionmanagements und des Sportamts deutlich wird, handelt es sich bei der Stehplatz- um eine reine Kostenfrage. Gerne nehmen wir an dieser Stelle die von Stadtrat Gerold Lauber in den Medien angekündigte Einladung zu einem (weiteren) Treffen an. Bei einem ersten Meeting im Frühling 2009 wurden uns bereits Pläne zur Realisierung von Stehplätzen unterbreitet, ehe die Sache wieder im Sande verlief. Von einem neuerlichen Treffen versprechen wir uns, endlich Bewegung in die Stehplatzfrage zu bringen. Konkret soll es um die Umsetzung und die genauen Kosten des Umbaus gehen.

Dass es nicht (je)der Steuerzahler sein kann, der für die Anliegen von 3000 FCZlern, zur Kasse gebeten wird, ist uns klar. Vielmehr sind wir, die Zürcher Südkurve, bereit, uns an den anfallenden Kosten mit einem grösstmöglichen Betrag zu beteiligen. Auch hoffen wir in dieser Frage auf ein Entgegenkommen der Stadt und die angemessene Unterstützung des Vereins.

Um keine weitere Zeit verstreichen zu lassen, rufen wir hiermit ab sofort sämtliche Befürworter von Stehplätzen dazu auf, unter dem Vermerk STEHPLATZ auf die Konto-Nr. PC 87-443834-9 zu spenden. Weitere Spendeaktionen folgen demnächst!

Weiter fordern wir die Bauherren des neuen Stadions hiermit auf, unseren Wunsch nach einer eigenen Stehplatzkurve in die architektonische Planung zu integrieren. Unsere Forderung nach Stehplätzen reicht allerdings schon vor die Errichtung des neuen Letzigrunds zurück. Deshalb lassen wir uns nicht mit dem Argument hinhalten, wonach die Situation im Hinblick auf das neue Stadion neu zu beurteilen sei.

Die Zürcher Südkurve steht in der Verantwortung ihrer 3000 Kurvengänger, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben und weiteren FCZ-Fans, die unsere Anliegen teilen. Wir werden deshalb unser Ziel - eine Stehplatzkurve sowohl in diesem, als auch im neuen Stadion - entschieden weiterverfolgen. Sollten wir weiter in der bisherigen Art und Weise hingehalten werden, ist es gut möglich, dass die Aktion vom letzten Samstag nicht die letzte ihrer Art gewesen ist.
 
Die Zürcher Südkurve entfernt die Stühle in den Sektoren D 24 – 27
Jahrelang wurden wir vertröstet, Politiker und Stadionmanagement schoben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. Deshalb verwirklichen wir unseren Wunsch nach Stehplätzen nun selbst.




Seit dem Abbruch des alten Letzigrunds im Jahr 2006 kämpfen wir für Stehplätze in unserer Kurve. Wir taten dies mit einer Unterschriftensammlung: Über 3000 Leute unterschrieben im Frühjahr 2007 eine Südkurven-Petition und sprachen sich für Stehplätze aus. Wir taten dies während der Übergangssaison im Hardturm innerhalb der „Task-Force-Letzigrund“, an welcher neben Vereinsvertretern auch der heutige Stadionmanager Peter Landolt teilnahm. Wir taten dies an unzähligen weiteren Meetings und Sitzungen. Die Argumente, die gegen die Realisierung von Stehplätzen ins Feld geführt wurden, waren dabei immer wieder andere: Einmal hiess es, es müsse erst die Euro 2008 abgewartet werden, ein andermal wurde auf Postulate im Gemeinderat hingewiesen (als stünden diese der Entfernung der Stühle rechtlich und faktisch im Wege). Einmal entstand der Eindruck, es handle sich um ein reines Kostenproblem, an einer anderen Sitzung wurden dann aber wieder feuerpolizeiliche Überlegungen ins Zentrum gerückt. Auch wurde mehr und mehr unklar, wer in dieser Sache eigentlich das letzte Wort hat: Der Verein verwies auf Stadt- und Gemeinderat, dieser schob dem Stadionmanagement den Ball zu und dieses wiederum verwies auf Stadt- und Gemeinderat. Wir spielten dieses Spiel Jahre lang geduldig mit, nahmen absurderweise Woche für Woche stehend auf den Schalensitzen des Letzigrunds Platz und verhinderten immer wieder, dass sich Leute in der Kurve mit Gewalt an den Sitzen zu schaffen machten. Von Sachbeschädigungen an der Infrastruktur des Letzigrunds distanzieren wir uns auch heute. Nachdem uns aber vor kurzem nahe gelegt wurde, eine weitere politische Anfrage beim Stadtrat einzureichen, sahen wir uns wieder am Anfang eines Kreises angekommen. Wir haben deshalb beschlossen, die Sache auf friedliche Art und Weise selbst in die Hand zu nehmen.

Es war und ist nach wie vor einer unserer Grundsätze, sämtliche Probleme (nicht nur solche, die die Stehplatzfrage betreffen) in Gesprächen mit den dafür zuständigen Stellen zu lösen und den rechtlich vorgesehen Weg zu beschreiten. Jedoch lassen wir uns nicht von einer vorgeschobenen Bürokratie und einem Kompetenzengewirr zermürben. Man kann den „dafür vorgesehenen politischen Weg“ nicht beschreiten, wenn unklar ist, wer denn überhaupt die Entscheidungsträger sind und welche Überlegungen im Endeffekt tatsächlich den Ausschlag geben. Auch ist uns bis heute nicht klar, bei wem es eigentlich an einem entsprechenden Willen für Stehplätze fehlt: FCZ-Präsident Ancillo Canepa sprach sich im Matchprogramm und auch bei anderen Gelegenheiten explizit für Stehplätze aus und machte diese gar zur Bedingung für den Einzug in das geplante neue Stadion. Stadionmanager Peter Landolt betonte uns gegenüber immer wieder, dass er uns gerne entgegenkommen würde, wenn ihm nicht die Hände gebunden wären. Und Stadtrat Gerold Lauber erklärte im Frühling 2009, er werde unser Anliegen nun seinen Spezialisten zur weiteren Abklärung übergeben. Stellt sich die Frage, wieso solche Experten erst jetzt, 4 Jahre nachdem wir unsere Wünsche zum ersten Mal unmissverständlich dargelegt haben, auf den Plan treten und welche neuen Aspekte diese Personen der Diskussion überhaupt beizufügen haben.
Denn die Argumente gegen Stehplätze sind uns hinlänglich bekannt. Und uns ist bewusst, dass manche dieser Einwände nicht einfach aus der Luft gegriffen sind. Doch ist unserer Meinung nach kein Argument stichhaltig genug, um die Einführung von Stehplätzen kategorisch auszuschliessen. Geht es um die Kosten? Sollte es sich tatsächlich um eine reine Kostenfrage handeln, so sollten dies die verantwortlichen Stellen entsprechend kommunizieren. Es dürfte sich in diesem Fall eine Lösung finden lassen, auch deshalb, weil 3000 Kurvengänger sicherlich für einen angemessenen Teilbetrag aufkommen könnten. Oder geht es um feuerpolizeiliche und sicherheitstechnische Überlegungen? Wenn ja, wie war es dann aus feuerpolizeilicher Sicht möglich, dass am Derby im Juni 2007 über 1000 GC-Fans auf einem Drittel einer Stehtribüne zusammengepfercht wurden? Wie ist dann die Eingangspolitik in unzähligen Stadien dieses Landes zu rechtfertigen, wo für über 1000 Gästefans jeweils ein bis zwei Drehkreuze geöffnet werden? Und wieso sollten solche Überlegungen einzig in Zürich gegen Stehplätze sprechen, nicht aber in Bern, Basel, St. Gallen und in fast allen Stadien der (für ihre rigide Sicherheitspolitik bekannten) deutschen Bundesliga? An der Konstruktion des Letzigrunds alleine kann es ja wohl nicht liegen. Was die Sektorentrennung zwischen im Block D 27 und die Toilettensituation betrifft, so handelt es sich dabei sicherlich nicht um unlösbare Probleme. Wir sind sofort gewillt für konstruktive Lösungen in diesen Bereichen Hand zu bieten!
Da unsere ausgestreckte Hand bisher jedoch immer nur weitergereicht oder vertröstet wurde und die Situation auch nach 4 Jahren des Wartens derart verfahren ist, haben wir uns entschlossen, die Stühle in der Südkurve abzumontieren. Wir treten heute den Beweis an, dass nicht nur die Entfernung der Sitze keinen unmenschlichen und unbezahlbaren Aufwand darstellt, sondern dass es auch durchaus möglich (und der Stimmung förderlich) ist, Fussballspiele im Letzigrund auf einer Stehplatztribüne zu verfolgen und dass man mit Stehplätzen in diesem Stadion gut leben kann. Immer wieder wird beklagt, der Letzigrund sei nicht fussballtauglich. Mit der Entfernung der Stühle wird von unserer Seite ein wichtiger Schritt unternommen, um dies zu ändern.

Wir sind diejenigen, die dem Letzigrund im Zweiwochentakt wenigstens etwas Leben einhauchen und dafür sorgen, dass an Fussballspielen in Zürich nicht eine 3. Liga Atmosphäre herrscht. Immer wieder wird mit der Südkurve in Radio und Fernsehen geworben, immer wieder füllen Zeitungen ihre Artikel mit Berichten über und Bildern von uns. Wir sind ein Teil des FCZ, ein Teil eines Vereins, der im Zürcher Stadtleben eine bedeutende Rolle spielt. Unseren Bedürfnissen aber kamen die Entscheidungsträger bisher nicht nach. Weder in der Stehplatzfrage, noch im Hinblick auf Fragen, die das geplante neue Stadion betreffen.

Über 3000 FCZ-Fans wollen die Spiele ihres Vereins in einer eigenen Stehplatzkurve verfolgen. Heute machen wir notgedrungen nichts anderes, als dieses unser Anliegen zu verwirklichen und die von uns bewohnte und belebte Umgebung fantauglich zu gestalten - ohne dass es dabei zu Sachschäden kommt. Andernorts in dieser Stadt fand man sich mit einem ähnlichen Handeln übrigens ab, ohne gleich die „Chaoten-Keule“ zu schwingen. Dies zeigt das Beispiel Giusep Fry und seine Vorgehensweise am Üetliberg.



Unser einfaches Anliegen an die Entscheidungsträger: Unserem Wunsch nach Stehplätzen jetzt und in der Zukunft zu entsprechen.
 
Stan the Hoolligan
Für kurze Zeit schaut Stan the Hoolligan immer wieder hier vorbei.



Und wenn Stan nicht gerade hier, in der Kneipe, an der Langstrasse oder in Untersuchungshaft ist, wird er in seinem Blog auf www.stanthehooligan.ch zu finden sein.

Herzlichen Dank den Vätern von Stan – Christophe Badoux und Marcel Gamma – für das Bereitstellen der Geschichten!

www.stanthehooligan.ch
 
WM im Wellness
WM im Wellness

Alle Updates sind auf www.fczforum.ch zu finden.